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Aktuelle Nachrichten aus Namibia

März - April 2003

25. April 2003

Thierse zu Besuch in Namibia

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat Namibia besucht. Thierse lobte bei seinen Gesprächen vor allem das gute und freundschaftliche Verhältnis zwischen Deutschland und Namibia. Der SPD-Politiker besuchte unter anderem den namibischen Parlamentspräsidenten, die Deutsche Höhere Privatschule und die Allgemeine Zeitung. "Mein Besuch ist Teil der wirklich guten Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern", erklärte der Bundestagspräsident. "Deutschland sieht, dass Namibia eine wichtige Rolle spielt. Es ist ein Land mit großer politischer Stabilität." Im Gespräch mit seinem namibischen Amtskollegen Mose Tjitendero sagte Thierse: "Die Beziehungen zwischen Ländern sind immer dann gut, wenn sie zwischen den Einwohnern der betroffenen Nationen gepflegt werden und nicht nur auf dem Austausch zwischen Regierungen und Politikern basieren."

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25. April 2003

Henno Martin Medaille verliehen

Die weltweit renommierte Henno Martin Medaille wurde von der Geologischen Gesellschaft Namibias an Karl Heinz Hoffman verliehen. Hoffman ist stellvertretener Direktor der Abteilung für regionale Geowissenschaften am GSN (Geological Survey of Namibia) und der erste Namibia, dem diese Ehre zuteil wurde. Hoffmann ist seit mehreren Jahren in der Feldforschung tätig und hat sich auf Kartierung und die Interaktion der vielfältigen Sediment- und Gesteinsschichten Namibias spezialisiert.

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23. April 2003

Wanderer mit Schwierigkeiten im Fischfluss Canyon

Fast die Hälfte der Besucher haben ihre Wanderung im Fischfluss Canyon kurz nach Wiedereröffnung der Strecke bereits nach einem Tag abgebrochen. Eine der Gründe für das frühe Aufgeben des populären Wanderweges sei der Wassermangel im Canyon. Nach Angaben des Ministeriums für Umwelt und Tourismus seien die vorhandenen Wasserstellen zudem sehr salzig und deshalb kaum genießbar. Normalerweise dauert eine Wanderung vom Aussichtspunkt bei Hobas nach Ai-Ais rund vier bis fünf Tage. Fast die Hälfte der Wanderer hätten den Fish River Canyon bereits am "Notausgang" bei Sulphur Springs verlassen. Nach der heißesten Zeit des Jahres ist der Fish River Canyon seit dem 15. April wieder für Wander geöffnet.

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23. April 2003

Stauseen erfreuen sich hoher Niederschläge

Die Stauseen bei Hardap und Oanob erfreuten sich in den letzten Tagen hoher Niederschläge. Den Hardap-Damm erreichten durch den Fischfluss 4,535 Millionen Kubikmeter Wasser. Ein Sprecher des Wasserbauamtes betonte, dass der jetzige Stand des Hardap-Dammes ohne weiteren Zufluss für zwei Jahre reichen würde. Der Wasserspiegel des Oanob-Dammes bei Rehoboth wurde mit 3,7 Millionen Kubikmeter angehoben.

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16. April 2003

Ministerium investiert in Straßenbau

Das namibische Transportministerium will sich an der Instandsetzung einiger Straßen beteiligen und dafür insgesamt N$ 5,9 Millionen bereitstellen. Dies gab der Minister für Öffentliche Arbeiten, Transport und Kommunikation, Moses Amweelo, bekannt. Die Summe soll für die Distriktstraße zwischen Onyati über Onyuulaye nach Onkumbula, den Bau einer Verkehrsverbindung zwischen Amwaanda und Opuwo sowie für den Ausbau der Hauptstraße 110 nach Nepara und der Piste zwischen Bukalo und Ikumwe verwendet werden. Amweelo kündigte außerdem an, dass sein Ministerium N$ 119 Millionen für die Verlängerung der nördlichen Bahngleisverbindung und die Instandsetzung der Schienenstrecke zwischen Aus und Lüderitzbucht veranschlagt habe.

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16. April 2003

Neuer Höchststand für Rand

Der südafrikanische Rand hat einen neuen Höchststand gegenüber dem US-Dollar seit Beginn des Jahres erreicht. Der Wechselkurs beträgt zur Zeit 7,66 R/US$ (8,28 R/Euro). Seit Januar hat der Rand 180 Cent gegenüber dem Dollar zugelegt.

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15. April 2003

Regen in Zentral-Namibia

Die Bewohner der zentralen Landesteile konnten sich in den letzten Tagen verstärkt über ergiebige Schauer freuen. In der Hauptstadt Windhoek wurden zwischen 30 und 64 Millimeter Regen gemessen. In Brakwater, nördlich von Windhoek, sind sogar 75 Millimeter Niederschlag gefallen. Auch die großen Dämme (Von Bach, Goreangab und Oanob) haben am letzten Wochenende Zulauf bekommen.

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15. April 2003

"Caprivi National Democratic Party" neugegründet

Die "Caprivi National Democratic Party" (CNDP) ist in der Caprivi-Region neu gegründet worden. Partei-Gründer Martin L. Lukato gab an, dass sich die Partei derzeit noch in der Organisationsphase befinde, die aber in Kürze abgeschlossen sei. Um an den kommenden Wahlen teilnehmen zu können, möchte sich die Partei in der nationalen Wahlkommission registrieren lassen. Nach eigenen Angaben sei man eine unabhängige, demokratische Partie, die der Separatistenbewegung im Caprivi nicht nahe stehe. Parteigründer Martin L. Lukato möchte sich insbesondere gegen die Unterschlagung von Regierungsgeldern für die Caprivi-Region einsetzen. Zudem möchte man gleiche Arbeitsbedingungen für alle Anhänger verschiedener Stämme schaffen.

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15. April 2003

Förderung "Deutsch als Fremdsprache"

Namibia hat großes Interesse an der Förderung der deutschen Sprache und der Unterrichtung "Deutsch als Fremdsprache" (DaF). Dies bestätigte Prof. Dr. Peter Katjavivi, Vizerektor der Universität von Namibia (Unam), bei der Eröffnung der 21. Tagung des Germanistenverbandes. Katjavivi betonte, dass die deutsche Sprache ein Teil des afrikanischen Kontinents sei und tiefe Wurzeln in Namibia habe. Unter dem Motto "DaF und Germanistik in Afrika - Afrika in Germanistik und DaF" sollen die neuen Entwicklungen der Germanistik und der DaF in Afrika dargestellt und diskutiert werden. An der Tagung nehmen rund 100 Deutschlehrer und Germanisten aus 18 Ländern teil. Die Hälfte der Gäste sind im südlichen Afrika tätig.

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10. April 2003

Änderung des Grundgesetzes

Die namibische Nationalversammung hat einstimmig eine Verfassungsänderung beschlossen. In dieser Änderung wurde die Zusammenlegung der Lokal- und Regionalwahlen festgelegt. Premierminister Theo-Ben Gurirab begründete diese Maßnahme mit einer höhen Kosteneffizienz und einer besseren Synchronisierung der Wahlen. Zudem werde der administrative Aufwand wesentlich verringert. Die Amtsperiode wurde für die Lokal- und Regionalräte auf je fünf Jahre niedergeschrieben.

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04. April 2003

Teures Studium, weniger Arbeitslosigkeit

Die beiden namibischen Hochschulen und ihre Studenten sind chronisch verschuldet. Zu diesem Ergebnis kam eine Gesprächsrunde mit Unam-Rektor Prof. Katjavivi und Dr. Tjivikua, Leiter des Polytechnikums, in einem öffentlichen Podiumsgespräch. Demnach subventioniert die Regierung das Studium eines Studenten an der Universität mit rund N$ 19.481 und die Ausbildung am Polytechnikum mit N$ 16.450. Die hohen Kosten für Staat und Studenten lohnten sich aber, da es unter Hochschulabgängern kaum Arbeitslose (1,6 Prozent) gebe. Schüler, die die Grundschule verlassen und keine höhere Schulbildung anstreben, seien zu 35 Prozent arbeitslos.

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04. April 2003

Air Namibia verstärkt Flotte mit Boeing 737

Air Namibia hat nun endgültig ihre Flotte mit einer weiteren Boeing 737-200 verstärkt. Das Fluggerät wurde von der südafrikanischen Firma Safair über einen Zeitraum von fünf Jahren gemietet und ersetzt die Fokker 28, die auf regionalen Flügen eingesetzt wurde. Die Boeing 737 verfügt über 107 Sitzplätze und soll auf den Flugstrecken nach Südafrika eingesetzt werden.

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03. April 2003

Grenzverlauf akzeptiert

Das namibische Kabinett hat die internationale Demarkation für den Grenzverlauf zum Nachbarland Botswana entlang der Flussstrecken des Kwando, Linyanti und Chobe akzeptiert. Der südliche Teil des Ost-Caprivi wird durch einen Grenzverlauf bestimmt, der sich in diesem Verlauf in die Abschnitte mit den Namen "Kwando", "Linyanti" und "Chobe" einteilt. Diese Festlegung entspricht dem deutsch-britischen Kolonialabkommen von 1890. Auch die im Fluss liegenden Inseln wurden neu vergeben. Namibia erhält demzufolge sieben, Botswana sechs Inseln.

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26. März 2003

Air Namibia least Boeing 737

Die namibische Fluggesellschaft Air Namibia setzt für die Strecke nach Kapstadt und Johannesburg eine zweite Boeing 737-200 ein. Bisher wurde eine dieser Routen von einer geleasten Fokker zurückgelegt. Die Boeing 737-200 wurde von Safair geleast und bietet insgesamt 107 Passagieren Platz. Die Nachfrage auf diesen Teilstrecken sei in der jüngsten Vergangenheit angestiegen. Ab Anfang Apri gibt es zwei Mal täglich Flüge mit einer Boeing 737 nach Kapstadt und Johannesburg. Samstags verkehrt nur eine Boeing auf dieser Strecke.

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26. März 2003

Änderung des Grundgesetzes

Das namibische Grundgesetz soll geändert werden. Dies gab Premierminister Theo-Ben Guriab in der Nationalversammlung bekannt. Guriab begründete die Verfassungsänderung mit der Zusammenlegung der Lokal- und Regionalwahlen. Damit könnten die Wahlen in Namibia kosteneffektiver und besser synchronisiert werden. Da die Amtszeit von Lokalräten fünf Jahre, die von Regionalräten sechs Jahre beträgt, ist eine Änderung des Grundgesetzes notwendig. Die Amtsperioden sollen einheitlich auf fünf Jahre festgelegt werden. Für die Verfassungsänderung ist eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern des Parlaments erforderlich.

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24. März 2003

Jeder dritte Namibier arbeitslos

Jeder dritte Namibier ist arbeitslos. Zu diesem Ergebnis kam die neuste Studie des Arbeitsministeriums. Nach der "Namibia Labour Force Survey 2000" sind 33,8 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung ohne Job. Die höchste Arbeitslosenrate weist die Ohangwena Region auf, wo nur 22 % Prozent der Bevölkerung eine Arbeitsstelle haben. In der Khomasregion sind hingegen 55 Prozent beschäftigt. Von der Arbeitslosigkeit sind vor allem Frauen und Jugendliche (zwischen 15 und 24 Jahren) betroffen. Viele Jugendliche verlassen im Hinblick auf einen möglichen Arbeitsplatz die Schule, ohne eine anerkannte Qualifikation erlangt zu haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenrate um 0,7 Prozent gesunken.

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13. März 2003

Premier verabschiedet Rumpf

Der zukünftige Botschafter in Deutschland, Hanno Rumpf, ist offiziell von Namibias Premierminister Theo-Ben Gurirab verabschiedet worden. "Sie vertreten Namibia in einem freundlichen Land, das uns wohlgesonnen ist. Die Deutschen haben jedoch auch eigene Probleme, die sie ansprechen müssen, bevor sie sich um andere Länder kümmern können", erklärt Premierminister Gurirab. Rumpf versprach, sich für die Partnerschaft zwischen Deutschland und Namibia einzusetzen.

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12. März 2003

Namibia in GEF aufgenommen

Namibia ist als 65. Land der Erde von der GEF (Global Environmental Facility) aufgenommen worden und kann sich nun auch an deren Kleinkredit-Programm beteiligen. Als Bedingung für die Aufnahme hatte Namibia die wichtigsten UNO-Konventionen unterzeichnet. Ziel der GEF ist, weltweit die Armut und Umweltzerstörung in Entwicklungsländern zu bekämpfen. Im Rahmen des Programmes stehen 200.000 US$ zur Verfügung.

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11. März 2003

Neueröffnung der Epacha Game Lodge

In Nähe des Etosha Nationalparks hat die Epacha Game Lodge & Spa eröffnet. Auf rund 21.000 Hektar Land verwirklicht der belgische Privatmann Paul van de Vijwerin in einer Multi-Millionen Investition sein Vorhaben, mitten im Busch ein kleines (Erholungs)-Paradies zu schaffen. Das Gastgewerbe schafft in der umliegenden Region zahlreiche Arbeitsplätze für ortsansässige Namibier. Zudem soll das landesweite Tourismus-Angebot im höchsten Kundensegment ausgebaut werden. "Eine wichtige Entwicklung, die das Einkommen auf Seiten der Angestellten und der anliegenden Kommunen sichert", erklärte Premierminister Theo-Ben Gurirab, der zu den Eröffnungsgästen gehörte. Gurirab sieht die Lodge als treibende Kraft und bedeutenden Aspekt in der weiteren touristischen Entwicklung Namibias. Der Tourismus erwirtschaftet heute mit 2,4 Milliarden Namibia Dollar etwa acht Prozent des gesammten Bruttoinlandsproduktes.

Bisher umfasst die Lodge 18 Chalets, die in kolonialem, naturverbundenem Stil gebaut wurden. Daneben sind acht luxuriöse Zelte im Bau, die zum 1. Mai diese Jahres fertiggestellt werden sollen. Auch das alte Farmhaus soll renoviert werden und den Gästen ein Leben wie vor 100 Jahren bieten. "Naturerlebnis ganz ohne Elektrizität. Angebote für Touristen, sich im Urlaub zurück in die Vergangenheit versetzen lassen, ist ein großer Markt in Namibia", erklärt Hotelmanager Werner Beddies. Die ersten vier Wochen nach der Eröffnung im Juli 2003 sind bereits ausgebucht.

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11. März 2003

Katutura baut "kleines Wembley"

Bis zum Jahre 2005 soll in Katutura, einem Vorort von Windhoek, ein "kleines Wembley"-Stadion entstehen. Die erste Phase zum Bau des neuen Fußball Stadions, das insgesamt 46 Millionen N$ kosten soll, ist bereits eingeleitet worden. Zwischen 8.000 und 10.000 Zuschauer sollen in der neuen Arena Platz finden. "Wir konstruieren hier ein kleines Wembley, dass an die Atmosphäre von vergangenen Tagen erinnern soll", sagt Martin Shipanga, Geschäftsführer des neuen Projektes. Am Stadion soll es 460 Parkmöglichkeiten sowie nochmals 120 Extra-Parkplätze im Innenbereich geben.

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10. März 2003

Gut und preiswert durch Namibia

Im Norden Namibias haben sich insgesamt acht Lodgen, Gästefarmen sowie Betreiber von Bed & Breakfast zusammengeschlossen, um Namibia als gutes und preiswertes Land zu repräsentieren. Durch ihr Angebot einer preisgünstigen Unterkunft wollen sie dem Trend entgegensteuern, dass Namibia immer teurer wird. Dem Verbund gehören folgende Gästefarmen an: Buschfeld Park Resort, Toshari Inn, Ombinda Country Lodge, Otjiwa Game Ranch, Falkennest, Zum Potjie, Tambuti Lodge, Kawango River Lodge, N´Kwazi Lodge.

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9. März 2003

Mit dem Kanu auf dem Oranje

Mit dem Kanu auf dem Oranje und die Bergketten der Namib-Wüste erleben - dies ist ab sofort möglich. Der Fluss ist selbst für Anfänger optimal. Nähere Infos gibt es bei Ventures Namibia, Windhoek (061-236692). Einen Bootsverleih gibt s auch beim Campingplatz "Bo Plaas".

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7. März 2003

African Café wechselt Besitzer

Das African Café in Swakopmund hat vor einer Woche den Besitzer gewechselt. Der gebürtige Däne Lars Kristensen wird das populäre Lokal von Heike und Ender Frings übernehmen. Kristensen, der in Hamburg aufgewachsen ist, lebt seit zwei Wochen in Swakopmund und hat mehrere Urlaube in Namibia verbracht.

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7. März 2003

Steuersenkung geplant

Der namibische Finanzminister Nangolo Mbumba hat eine Erleichterung in der Einzelbesteuerung angekündigt. Demnach werde die Mindeststufe der Einkommenssteuer von N$ 20.000 auf N$ 24.000 erhöht und der Spitzensteuersatz von 36 auf 35 Prozent gesenkt. Mbumba kündigte ferner verstärkte Kontrollen im Kampf gegen Steuerhinterziehung an. Dazu soll auch ein sogenanntes Steuertribunal eingerichtet werden, dass solche Fälle untersucht und behandelt.

Insgesamt rechnet der Finanzminister mit Einnahmen und Zuwendungen in Höhe von 11,6 Milliarden Namibia-Dollar im kommenden Finanzjahr. Die Staatsausgaben werden auf 12,3 Milliarden Namibia-Dollar, also 33,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes BIP, geschätzt. Mit 4,3 Milliarden Namibia-Dollar fleißt ein großer Teil der Ausgaben in Sozialleistungen wie Gesundheitsfürsorge, Erziehung und Ausbildung. Mbumba geht von einem Budgetdefizit von 3,0 Prozent im Vergleich zum BIP im kommenden Finanzjahr aus.

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7. März 2003

Erweiterung des Eisenbahnnetzes im Norden

Das Eisenbahnnetz im Norden Namibias soll ausgebaut werden. Das im März 2002 offiziell gestartete
Großprojekt vergrößert das Schienennetz von derzeit 2.382 km um weitere 343 km. Die neue Bahnstrecke führt von Tsumeb über Ondangwa und Oshakati nach Oshikango und soll später mit dem Schienennetz in Angola verknüpft werden. Damit soll eine direkte Verbindung zwischen Walvis Bay und den angolanischen Häfen Namibe und Tombwa geschaffen werden. Für das Projekt werden rund 100 Millionen Euro investiert.

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7. März 2003

"Land Tax" tritt in Kraft

Die Bodensteuer ("Land Tax") wird am 1. April diesen Jahres in Kraft treten. Die Steuer soll auf kommerzielle Farmen erhoben werden und bassiert auf sorgfältig ermittelten und kartierten Bewertungen des Grundbesitzers. In Namibia gibt es rund 12.750 kommerziell genutzte Farmen. Damit sollen die namibische Haushaltslage und die Investitionskraft verbessert werden. Für mögliche Auseinandersetzungen wird ein eigenes Gericht eingesetzt.

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7. März 2003

Perspektive Tourismus

Der Tourismus ist der am schnellsten wachsende Wirtschaftssektor in Namibia. Wirtschaftsexperten erwarten, dass bis zum Jahre 2012 der Tourimus den größten Anteil am Bruttoinlandsprodukt stellen wird. Zu den wichtigsten Maßnahmen zum Erreichen dieses Ziels gehören die Gründung des Namibia Tourism Board (NTB) sowie verstärkte Marketingmaßnahmen. Seit 2002 heißt der offiziell Slogan: "Namibia - Land der Kontraste". Als Hauptmarkt für Namibia gilt Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern soll für das südafrikanische Land geworben werden.

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7. März 2003

Keine weitere Amtszeit für Präsident Nujoma

Der namibische Präsident Dr. Sam Nujoma wird 2004 nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidieren. SWAPO-Gründer Nujoma regiert seit der Staatsgründung im Jahre 1990. Vor Antritt seiner dritten Amtszeit im Jahre 1999 musste die Verfassung geändert werden. Die SWAPO ist seit der Staatsgründung 1990 mit absoluter Mehrheit an der Macht.

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7. März 2003

Wildnis-Programm für unterpriviligierte namibische Kinder

Das erste Programm, unterpriviligierten namibischen Kindern die Natur und Wildnis ihres Heimatlandes zu vermitteln, ist im Dezember letzten Jahres gestartet worden. Das "Children in the Wilderness"-Programm (CITW) wurde von "Wilderness Safaris Namibia" initiiert und von vielen einheimischen Unternehmen unterstützt. Drei Gruppen mit je 32 Kindern (zwischen zwölf und 16 Jahren) vom SOS Kinderdorf in Windhoek konnten fünf Tage im Kulala Desert Camp im südlichen Namibia (Nahe Sossusvlei) verbringen. Dort lernten sie über die Flora und Fauna sowie über die Entstehung der Wüste ihres Heimatlandes.

Ursprünglich war dieses Programm von Paul Newman ins Leben gerufen worden. Der Hollywood-Star hatte Namibia und Botswana bereist und in Botswana bereits eine vergleichbare Aktion gestartet.

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7. März 2003

Neuer Safari Online-Shop für Namibia

Namibische Produkte sind ab sofort auch im Internet zu finden. Unter www.aamakuya.com kann von namibische Büchern und Musik über landestypische Holzschnitzereien, Safari-Kleidung und kulinarischen Spezialitäten alles bestellt werden. Die Waren werden weltweit geliefert (per Eilkurier oder Luftpost).

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7. März 2003

Gemeinsame Vermarktung von Namibia und Südafrika

Namibia und Südafrika wollen im Bereich Marketing und PR verstärkt zusammenarbeiten. Dies beschlossen die Namibische Botschaft in Deutschland, das "Namibia Tourism Board" in Frankfurt sowie Air Namibia bei einem Treffen. Air Namibia und South African Airways sind bereits im vergangenen Jahr in über 100 deutschen Städten gemeinsam aufgetreten, um den Süden Afrikas zu vermarkten. Darüber hinaus waren beide Länder bei den BMW International Open in München präsent. Mit dieser Aktion sollte die Bedeutung von Namibia und Südafrika als exklusives Ziel für einen kombinierten Golf- und Safariurlaub betont werden.

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6. März 2003

Air Namibia mit Pinguin an Bord

Ein ungewöhnlicher Passagier durfte in Walvis Bay in ein Flugzeug der Air Namibia einsteigen. Ein Pinguin wurde per Freiflug in seine Heimat an der Lüderitzbuch zurückgebracht. Mitte Februar war der junge Meeresvogel von einem Swakopmunder Tierarzt in Pflege genommen worden. "Als ich den Pinguin in Pflege nahm, wog er nur noch ein ganzes Kilogramm", sagte Helen Boyer, Meeresbiologin des Fischereiministeriums in Swakopmund. "Gute fünf Tage haben wir den Vogel so füttern müssen, bis er kräftig genug war selbst zu schlucken."

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5. März 2003

Hiking Trails in der Naukluft angeblich geschlossen

Die Hiking Trails in der Naukluft sind angeblich zur Zeit geschlossen. Für Anfang März hatte ein Tourist eine Wanderung sowie eine Übernachtung auf dem hiesigen Campingplatz gebucht und dafür knapp N$ 450,- bezahlt. Als der Urlauber in der Naukluft ankam, wurde ihm erklärt, dass die Wanderrouten erst wieder Ende März geöffnet seien. Der Angestellte begründete das mit der Instandsetzung der Wege sowie der noch zu hohen Temperaturen zu dieser Jahrzeit. In den Broschüren werden die Saisonzeiten vom 1. März bis 31. Oktober angegeben. Das Namibia Wildlife Resort (NWR) nimmt nach wie vor Buchungen und Zahlungen von Besuchern entgegen.

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